Indisches E-Visum: Diese Fehler führen zur Ablehnung

Das indische E-Visum ist bequem online beantragbar – wird aber überdurchschnittlich häufig abgelehnt.
Der Grund sind fast immer vermeidbare Fehler im Antrag.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die häufigsten Fehler beim Antrag auf das indische E-Visum und wie Sie diese vermeiden, bevor es zu einer Ablehnung kommt.

E-Visum Indien falsch ausgefüllt

Schon kleine Unstimmigkeiten im Online-Formular können dazu führen, dass der Antrag automatisch abgelehnt wird.

Typische Fehler sind:

  • Schreibfehler bei Name oder Geburtsort
  • Abweichungen zwischen Antrag und Reisepass
  • Falsche Angaben zu Nationalität oder Aufenthaltsdauer
  • Unvollständig ausgefüllte Pflichtfelder

Wichtig: Alle Angaben müssen exakt mit dem Reisepass übereinstimmen, inklusive Reihenfolge und Schreibweise.

Foto beim indischen E-Visum abgelehnt

Das Passfoto ist einer der häufigsten Ablehnungsgründe.

Probleme entstehen unter anderem durch:

  • falschen Hintergrund (nicht rein weiß)
  • Schatten im Gesicht oder im Hintergrund
  • falsches Dateiformat oder falsche Größe
  • Brillen, Spiegelungen oder verdeckte Gesichtszüge

Auch wenn das Foto „offiziell“ aussieht, kann es den technischen Vorgaben nicht entsprechen.

Name oder Passnummer beim E-Visum falsch angegeben

Ein klassischer Fehler ist die falsche Übertragung der Passdaten.

Besonders häufig:

  • Vertauschte Vor- und Nachnamen
  • Zusätzliche Leerzeichen
  • Falsche oder fehlende Sonderzeichen
  • Zahlendreher bei der Passnummer

Diese Fehler werden nicht manuell korrigiert – sie führen direkt zur Ablehnung.

Falscher Visumtyp gewählt

Viele Antragsteller wählen versehentlich den falschen E-Visum-Typ.

Beispiele:

  • Geschäftsreise mit Touristenvisum
  • medizinische Behandlung ohne Medical E-Visa
  • Konferenz- oder Arbeitsaktivitäten mit falschem Zweck

Ein falscher Visumtyp führt fast immer zur Ablehnung, selbst wenn alle anderen Angaben korrekt sind.

Frühere Indien-Reisen falsch oder unvollständig angegeben

Das Antragsformular fragt nach früheren Aufenthalten in Indien.
Hier passieren oft Fehler, weil Daten vergessen oder geschätzt werden.

Problematisch sind:

  • fehlende Angaben zu früheren Visa
  • falsche Jahreszahlen
  • frühere Ablehnungen nicht angegeben

Die indischen Behörden prüfen diese Angaben automatisiert.

E-Visum Indien abgelehnt – was tun?

Wenn Ihr Antrag bereits abgelehnt wurde, sollten Sie nicht einfach erneut beantragen, ohne den Fehler zu kennen.

Lesen Sie hier, was Sie nach einer Ablehnung tun können und wie Sie Ihre Chancen verbessern: E-Visum Indien abgelehnt – was tun?

Häufige Fehler, die die Chancen zusätzlich verschlechtern

Nach einer Ablehnung machen viele Antragsteller weitere Fehler:

  • erneuter Antrag ohne Änderungen
  • mehrere parallele Anträge
  • Nutzung unterschiedlicher E-Mail-Adressen
  • Annahme, dass Ablehnungen „zufällig“ sind

Das indische E-Visa-System erkennt Wiederholungen sehr zuverlässig.

Für wen eine Prüfung des Antrags sinnvoll ist

Eine fachliche Prüfung kann sinnvoll sein, wenn:

  • Ihre Reise zeitnah beginnt
  • Sie unsicher sind, wo der Fehler liegt
  • der Antrag bereits abgelehnt wurde
  • besondere Reisegründe vorliegen

So lassen sich unnötige Ablehnungen vermeiden.

Häufige Fragen zum Antrag auf das indische E-Visum

In der Regel wenige Tage, bei Problemen deutlich länger.

Nein, nach dem Absenden sind Änderungen nicht mehr möglich.

Nein, aber sie sollten immer analysiert werden, bevor ein neuer Antrag gestellt wird.

Eine Ablehnung des indischen E-Visums ist meist kein Zufall, sondern die Folge eines konkreten Fehlers.
Wer diese kennt und vermeidet, erhöht die Erfolgschancen deutlich.