Die schönsten Wanderwege im indischen Himalaja

April bis Mai: Gaumukh Tapovan und der Pangarchulla-Gipfel

Auf der Gaumukh Tapovan-Wanderstrecke haben Sie einen bezaubernden Blick auf den Berg Shivling und die Bhagirathi-Gipfel. Die zweite Maiwoche ist der beste Zeitraum für diese Unternehmung. Freuen Sie sich nicht nur auf den malerischen Blick auf die Berge, sondern auch auf unvergessliche Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Beginnen Sie Ihre Tour in Dharan und machen Sie sich auf den Weg nach Gaumukh, wo der mächtige Ganges entspringt. Die Quelle ist eine der vier wichtigsten Stationen der Hindu-Pilgerfahrt. Lassen Sie sich verzaubern auf einer Wanderung inmitten von unberührter Natur, die nicht nur von Pilgern als spirituelle Erfahrung beschrieben wird.

Der Gletscher bietet einen wahrhaft majestätischen Anblick. Mit etwas Glück sehen Sie Eisblöcke, so groß wie Autos, mit atemberaubendem Getöse die Klippen hinunterstürzen.

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Der Pangarchulla-Gipfel ist das perfekte Ausflugsziel für Adrenalinjunkies. Den Aufstieg sollte man allerdings nur wagen, wenn der Schnee hoch liegt und nicht zu viele freiliegende Felsblöcke den Weg versperren. Die beste Zeit für diese Unternehmung ist im April/Mai. Lassen Sie sich verzaubern vom starken Kontrast zwischen dem strahlend weißen Schnee und den blühenden Rhododendren auf den unteren Abschnitten der Strecke. Die Landschaft ändert sich mit jedem Abschnitt des Aufstiegs – Sie sehen grüne Wiesen, majestätische Eichenwälder und malerisches Weideland. Ihre Route führt auch durch das Naturschutzgebiet Nanda Devi. Auf den letzten 350 Metern brauchen Sie einen Eispickel und ein befestigtes Seil, denn Sie müssen sich selbst einen Weg über das Eis bahnen. Diese Tour sollte wirklich gut geplant sein und setzt eine überdurchschnittliche körperliche Fitness voraus. Sie werden mit einem fantastischen Blick und natürlich mit einem tollen Erfolgsgefühl belohnt.

Mai bis Juni: Buran Ghati und der Rupin-Pass

Die Buran Ghati-Tour sollte man am besten im Juni in Angriff nehmen. Auf dieser aufregenden Strecke bewältigen Sie den Abstieg an einer 400 Meter hohen Eiswand. Er ist gefolgt von fünf großen Schnee-Rutschbahnen. An jedem Tag der Wanderung erwartet Sie ein malerischer Blick. Beim Campen in Dayara fühlen Sie sich wie auf eine Postkarte versetzt. Ihre Wanderung führt Sie durch Birkenwälder bis zu den Wiesen von Litham. Weiter geht’s nach Dhunda – letzte Station vor dem Höhenpass Buran Ghati. Ab Dhunda meistern Sie einen steilen Aufstieg, bei dem Sie sich zwei Stunden lang Ihren Weg über Geröll und Schnee bahnen müssen – nehmen Sie also genügend Wasser mit. Was für ein Abenteuer!

Am Rupin-Pass tauchen Sie ein in eine arktische Welt, und das mitten im Juni, wenn der Rest des Landes bei 40 °C brütet. Dieser schneebedeckte Höhenpass ist ein absoluter Klassiker unter den Reisezielen in Indien. Nachdem Sie Ihr Nachtlager am Rupin-Wasserfall aufgeschlagen haben und ganze vier Tage über Wiesen und Klippen sowie durch die majestätischen Kiefernwälder gewandert sind, werden Sie bestimmt einige Storys für Ihre Freunde zu Hause in petto haben. Während des gesamten Aufstiegs erleben Sie die atemberaubend schöne Natur. Manchmal ändert sich die Landschaft so schnell, dass man direkt zurückblicken muss, um es zu glauben. Es geht vorbei am „hängenden Dorf“ Jhaka, den Schneebrücken und Hunderten von Wasserfällen, die einfach aus dem Himmel zu kommen scheinen – und all das inmitten der Schönheit des Kinnaur-Bezirks.

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Juli bis September: Die Großen Seen von Kaschmir, Tarsar und Marsar

Die Strecke über die Großen Seen von Kaschmir, Tarsar und Marsar ist einzigartig unter den Himalaja-Touren. Unterwegs campen Sie an den Ufern bezaubernder Bergseen. Wer kann schon behaupten, morgens in einer so herrlichen Umgebung aufzuwachen? Die Wiesen sind üppig mit Wildblumen gesprenkelt und bilden einen malerischen Kontrast zu den schneebedeckten Bergen, so weit das Auge reicht. Der Berg Kolahoi thront über den Zwillingsseen Tarsar und Marsar, die beide in entgegengesetzte Richtungen fließen. Im Sommer sehen Sie Schwärme der ziehenden Lämmergeier, Himalaja-Steinadler und Zimtschwanzammern. Ein unglaubliches Naturschauspiel!

Siehe auch: ALLE LIEBEN DEN SCHNEE IN DHARAMSHALA, DER HEIMAT DES DALAI LAMA