Wissen, wie man aus religiösen Gründen nach Indien einreisen kann

Indien ist ein säkulares Land, in dem Menschen, die verschiedene Religionen ausüben, harmonisch miteinander auf einem Terrain zusammenleben. Die vielfältigen Facetten der religiösen Destinationen in Indien ziehen seit Jahren die Aufmerksamkeit vieler Ausländer auf sich und machen sie zu regelmäßigen Touristen in Indien. Gemäß der indischen Regierung kann ein Besuch durch ausländische Reisende aus religiösen Gründen jedoch nicht als touristische Aktivität angesehen werden, weshalb sie anstelle eines Touristen Visum Indien ein indisches missionarisches Visum benötigen. Aus insgesamt achtzehn Arten von indischen Visa wurden indische missionarische Visa für ausländische Reisende eingeführt, um deren religiösen Zwecken gerecht zu werden. Die indische Regierung bietet keine E-Missionsvisa an. Wenn Sie also die religiösen Aspekte Indiens erkunden möchten, beantragen Sie ein reguläres indisches missionarisches Visum.

Diese Art von Visum ist eine behördliche Genehmigung für diejenigen Ausländer, die bei einer von der indischen Regierung genehmigten ausländischen Organisation missionarische Arbeit in Indien leisten möchten. Mit einem missionarischen Visum können Sie nur einmal einreisen und so viele Tage in Indien bleiben, wie von der indischen Regierung genehmigt. Die Gültigkeitsdauer Ihres missionarischen Visums darf höchstens ein Jahr betragen, es sei denn, Sie sind Staatsbürger der USA. Gemäß dem bilateralen Abkommen zwischen der indischen und der US-Regierung stellt die indische Regierung den US-Bürgern das missionarische Visum für Indien für bis zu fünf Jahre zur Verfügung. Indische Visabeamte benötigen bis zu drei Monate, um die Anträge dieser Visumart zu bearbeiten. Daher sollten Sie mindestens drei Monate vor Ihrer geplanten Ankunft in Indien einen entsprechenden Antrag stellen. Wenn Sie mit einem missionarischen Visum nach Indien einreisen, beachten Sie, dass die Gültigkeit des Visums ab dem Ausstellungsdatum und nicht ab dem Datum der Einreise in Indien beginnt.

Um ein indisches missionarisches Visum zu erhalten, müssen die Antragsteller zunächst sicher sein, dass sie die Berechtigung auf ein solches Visum haben, da ihr Visumantrag sonst abgelehnt wird. Die indische Visaregel verbietet strengstens den Akt der Bekehrung, daher sind diejenigen, die die Einreise nach Indien anstreben, verpflichtet, die Religion der indischen Staatsangehörigen von der Religion, der sie folgen, in die Religion der Missionare umzuwandeln. Damit Sie für das missionarische Visum berechtigt sind, müssen Sie außerdem über ein Einladungsschreiben der religiösen Organisation verfügen. In diesem Schreiben muss alles angegeben sein – von Ihrem beabsichtigten Bestimmungsort in Indien und der Dauer des Aufenthalts bis zur Art der Missionsarbeit.

Ausländer, die mit dem missionarischen Visum nach Indien reisen und länger als 180 Tage bleiben möchten, müssen sich innerhalb von vierzehn Tagen nach ihrer Ankunft in Indien beim Foreign Registration Office (FRO) anmelden. Diese Regel ist noch strikter im Falle, dass Sie pakistanischer Staatsbürger sind. Die indische Regierung fordert die pakistanischen Staatsbürger auf, sich unverzüglich innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft in den angegebenen Orten Indiens zu registrieren.

Darüber hinaus gestattet die indische Regierung denjenigen, die über die Gültigkeitsdauer ihres Visums hinaus bleiben möchten, die Verlängerung des missionarischen Visum, so dass man die Arbeit abschliessen kann, die nicht im festgelegten Zeitraum erledigt werden konnte. Genau wie es Zeit braucht, um ein indisches missionarisches Visum auszustellen, braucht es auch Zeit, um es zu verlängern. Daher ist es besser, wenn Sie mindestens zwei Monate vor Ablauf Ihres aktuellen Visums eine Verlängerung des Visums beantragen.

Mit anderen Worten, wenn Sie auch bereit sind, nach Indien zu reisen, um eine missionarische Tätigkeit in einer ausländischen Organisation auszuüben, beantragen Sie das indische missionarische Visum und erhalten Sie die Erlaubnis, nach Indien einzureisen.